Laguna, The Philippines, after Typhoon Haiyan. Photo: ACT/Paul Jeffrey

Floods in Pakistan. Photo: ACT/CWS/Ghulam Rasool

Flood damage in Teresópolis, Brazil. Photo: ACT/LWF/Gustavo Bonato

Mindanao, The Philippines, after Typhoon Bopha. Photo: ACT/Paul Jeffrey

Cyclone Phailin, Orissa. Photo: ACT/CASA

Nachrichten

Nadarev Yeb Saño

Climate negotiator, The Philippines

Bill McKibben

Cofounder 350.org

Olav Fykse Tveit

General Secretary, The World Council of Churches

Nilton Giese

General Secretary of the Latin American Council of Churches

Bishop Gloria Rojas

Bishop Gloria Rojas from Chile

Susi Newborn

Greenpeace UK co-founder

Ebrahim Saidy

Muslim cleric from The Gambia and Norway

Rowan Williams

Former Canterbury Archbishop

John Nduna

General Secretary of ACT Alliance

Martin Kopp

LWF delegate to COP19

Jill Stein

US Greens Presidential candidate

Martin Junge

General Secretary, The Lutheran World Federation

Bishop Susan Johnson

National Bishop, Canada

Nigel Crawhall

Director of the World Network of Engaged Buddhists

Pranita Biswasi

LWF delegate to COP19 from India

Joanna Kerr

Executive Director Greenpeace Canada

Bernd Nilles

Director of CIDSE

Sister Jayanti Kirpalani

Brahma Kumaris

Allen Ottaro

Representative of CYNESA from Kenya

Wael Hmaidan

Director, Climate Action Network

Sir Lakobo Taeia Italeli

Governor General of Tuvalu

Phillip Mills

CEO Les Mills International

Rev Rachel Mash

Anglican Communion Environmental Network

Nicolas Hulot

Special Envoy for the Planet of the French President. Supports the fast.

Wer ist dabei?

Millionen von Menschen haben bereits aufgrund des Klimawandels ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren. Dennoch handeln die zuständigen Regierungen nur unzureichend und verpassen dadurch die Chance, allen Menschen eine sichere und gerechte Zukunft zu schaffen.Um das Thema “Klimawandel” wieder nach ganz oben auf die Tagesordnung der Politiker zu bringen, müssen sich weltweit möglichst viele Menschen zusammenschließen, um ein Mal im Monat zu fasten und so ihre Solidarität gegenüber den Betroffenen ausdrücken.

Damit wollen wir den Weltpolitikern unmissverständlich klar machen, dass sie mehr tun müssen, um diese Krise zu lösen. Unter anderem müssen sie sich dem Klimagipfel mit neuem Einsatz widmen, den der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, im September ausrichten wird. Es muss darauf hingearbeitet werden, 2015 in Paris ein gerechtes, engagiertes und weltweit bindendes Klimaabkommen zu verabschieden.

Unterstützen auch Sie uns mit Ihrer Stimme bei diesem Appell an die Staatsoberhäupter.Damage from Typhoon Haiyan in Tacloban, The Philippines. Photo: ACT/UMCOR/Mike DuBose

Diese außergewöhnliche Fastenaktion soll eine Botschaft an die Regierungen der Welt sein. Sie soll zeigen, dass Menschen aller Gesellschaftsschichten und aus allen Teilen der Erde die Bekämpfung des Klimawandel von ihnen erwarten. Bereits Millionen von Menschen haben aufgrund des Klimawandels ihr Zuhause und ihre Existenzgrundlage verloren. Dennoch handeln die zuständigen Regierungen nur unzureichend und vergeben dadurch die Chance, allen Menschen auf der Welt eine sichere und gerechte Zukunft zu ermöglichen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Krise zu überwinden! Um auf diese sichere Zukunft zuzusteuern, erwarten wir von allen Ländern, ihren CO2-Ausstoß zu minimieren und eine langfristige Versorgung durch erneuerbare Energien sicher zu stellen.

Vor allem sollte der Zugang und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für arme Menschen möglich gemacht werden. Daher verlangen wir von allen Weltpolitikern gemeinsam daran zu arbeiten, dass unsere Erde ein sicherer und besserer Ort für zukünftige Generationen wird.

Persönliche Meinungen: “Darum faste ich für das Klima”


07-Martin-Kopp-LWF-delegate-to-COP19-from-France-01Das Fasten hat den Klimawandel für mich zu einer Realität gemacht. Es hat mir die Augen geöffnet und mich meinen Nachbarn näher gebracht. Einer der Gründe einmal im Monat zu fasten ist, dass es kontinuierlich das eigene Bewusstsein schärft – nicht nur dann, wenn sich außergewöhnliche Wetterphänomene ereignen. Solang man andere an seinem Engagement Teil haben lässt, trägt es dazu bei, dieses Bewusstsein zu verbreiten. Darum geht es letztendlich bei dieser Fastenaktion. Eine ausführliche Betrachtung des Themas von Martin finden Sie hier.” 
— Martin Kopp.











Fasten für das Klima – Wie alles begann:

Tausende von Menschen fasteten im letzten Jahr aus Solidarität mit den Opfern extremer Wetterereignisse, wie dem Taifun Haiyan, gegen den Klimawandel. Sie demonstrierten damit ein starkes öffentliches Aufbegehren das dringendes und maßgebliches Handeln gegen den Klimawandel fordert.Commissioner Yeb Saño with supporters of his fast during the UN climate talks in Warsaw

Nadarev-Yeb-Sano-speech-video-screenshotKurz nachdem der Taifun Haiyan im November letzten Jahres die Philippinen verwüstete, sprach der Klimakommissar Yeb Sano auf der UN Klimakonferenz in Warschau vor. Seine eigene Familie war von dem Unglück betroffen, durch welches tausende von Menschen im ganzen Land ums Leben kamen, Häuser und Existenzen zerstört wurden.

In einer bewegenden Rede erklärte er, er werde so lange in einen Hungerstreik treten, bis die Klimakonferenz in Warschau die Länder der Welt zu gezielten Maßnahmen bewegen würde, um diesen „Wahnsinn“ des Klimawandels zu stoppen.

Hunderte andere Menschen aus aller Welt beschlossen, sich seinem Fasten in Solidarität anzuschließen. Trotzdem konnte man bei dem Treffen in Warschau erkennen, wie sich einige Länder, wie beispielweise Japan, von ihren Klimaabkommen distanzierten. Scheinbar streiten sie ab, dass alle dazu beitragen müssen, ein weltweites, umfassendes Klimaabkommen auszuarbeiten, wie es 2015 in Paris fällig ist.

Die Fastenaktion gegen den Klimawandel ist zu einer weltweiten Bewegung geworden, an der Religionsgemeinschaften, Jugendverbänden und Umweltorganisationen teilnehmen. Alle Teilnehmer wollen die Regierungen dringend noch in diesem Jahr zu Maßnahmen gegen den Klimawandel bewegen.

Nichts zu essen heißt noch lange nicht, dass man herumsitzt und sich schlecht fühlt!

“Es ist eine wertvolle persönliche Erfahrung. Es wirkt erneuernd, reinigend und bereichernd.”

“Um den Klimawandel unter Kontrolle zu bekommen, müssen wir zuerst Selbstbeherrschung lernen. Wir müssen gemeinsam handeln. Das Fasten lenkt unsere Aufmerksamkeit entschlossen auf unser gemeinsames Ziel”

“Ich fühle mich körperlich mit den Menschen verbunden, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Das Fasten lässt mich erahnen, was den Alltag von Millionen von Menschen bestimmt. Ich spüre eine Verbundenheit und die Dringlichkeit unseres Anliegens.”Women sing a song about climate change in Malawi. Photo: ACT/Paul Jeffrey

Bleiben Sie auf dem Laufenden über

#fastenfürdasKlima


  • Nutzen Sie Ihr eigenes Soziales Netzwerk um andere einzuladen!

  • Senden Sie uns Ihren Erfahrungsbericht Ihres Fastens und Ihre Gedanken zur Klimakrise. Senden Sie ein Foto mit um auf unsere Klimagalerie zu gelangen.

Wir verstehen Fasten als freiwilliges Verzichten. Dieser Verzicht bezieht sich bei uns hauptsächlich auf Nahrungsmittel. Die meisten von uns fasten an jedem ersten Tag eines Monats für jeweils 24 Stunden, aber es gibt keine richtige oder falsche Art zu fasten. Einige lassen einfach ein Mal im Monat eine gemeinsame Mahlzeit des Tages ausfallen. Wie machst du es? Lassen Sie uns auf Twitter wissen, wie Sie fasten. Benutzen Sie dazu den Hashtag #fastfortheclimate oder #fastenfürdasKlimaA family of refugees drink tea together. Photo: ACT/Paul Jeffrey

Falls Sie noch nie zuvor gefastet haben, finden Sie hier einige Tipps:

Ab und zu einen Tag zu fasten gefährdet nicht Ihre Gesundheit. Viele glauben sogar, dass es förderlich für die Gesundheit ist. Sollten Sie allerdings ernsthafte Gesundheitsprobleme haben, sprechen Sie vor dem Fasten mit Ihrem Arzt.

      • Essen Sie am Tag zuvor nicht zu viel, sondern gewöhnen Sie sich durch eine leichte Mahlzeit schonend daran, damit es für Ihren Körper keine zu große Umstellung ist.
      • Trinken Sie während des Fastens viel Wasser oder Tee.
      • Obwohl das Fasten eine tiefgreifende persönliche Erfahrung ist, ist es manchmal hilfreich, zwischendurch mit jemandem sprechen zu können. Fasten Sie ruhig gemeinsam.
      • Wenn Sie das Fasten unterbrechen, gewöhnen Sie sich zunächst durch eine kleine leichte Mahlzeit wieder ans Essen.
      • Nutzen Sie Ihr Hungergefühl dazu, sich an den Sinn deines Fastens zu erinnern. Konzentrieren Sie sich auf die Gründe, wieso Sie fasten, anstatt auf Ihr momentanes Hungergefühl.

Diese Informationen zum Thema Fasten können außerdem behilflich sein:The Lutheran World Federation

 

25-29 March IPCC Working Group II-10 and IPCC-38 Yokohama, Japan 10th Session of WG II and 38th Session of the Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC (approval and acceptance of WGII AR5)
23 September Climate Summit New York 23 September Climate Summit New York
15-18 October Pre-COP meetings Venezuela 15-18 October Pre-COP meetings Venezuela
1-12 December COP20, Lima, Peru 1-12 December COP20, Lima, Peru

Ban Ki Moon during the UN climate talks in Warsaw. Photo: LWF/Sean Hawkey

2015 is a crucial year in shaping our response to climate change.

Climate change meetings throughout the year are building up to the crucial UN climate talks in Paris, France in December. 

At the UN climate negotiations in Paris this year, the world has a chance to decide to end the fossil fuel age, to embrace the dawning renewable energy world, and to build resilient communities free from poverty and inequality.

In Paris, responsible governments will chart a course to accelerate the global energy transition that people all over the world are spearheading. This will increase our chances to keep global warming well below 2° C – the threshold beyond which scientists tell us climate change is going to spin out of control and threaten civilization as we know it.

Our leaders can ensure that the transition to a safe climate future is just and orderly, or spend the rest of their careers cleaning up climate disasters – like Typhoon Haiyan.

We know that Paris won’t be the end of the journey. It marks the end of four years of negotiation, but continues a negotiating process than began in 1990. The Paris Conference can be the moment where we set a course for a just transition to a fossil-free, 100% renewable, safe climate future.

Throughout the year there are significant moments in the climate change calendar and we are linking our monthly fasting on the first of each month to this process.

See the full calendar of events through the year: